Naturschutzverein Erlinsbach

Herzlich willkommen auf der Seite des Naturschutzvereins der Gemeinden Erlinsbach Aargau und Solothurn.

Eine vielfältige Natur ist unseren Mitgliedern ein wichtiges Anliegen. Darum setzen wir uns  für den Schutz, den Erhalt und die Förderung der Flora und Fauna in und um Erlinsbach ein.

Sie sind herzlich eingeladen als Gast oder aktives Mitglied unseren Verein zu unterstützen.

 

"Wir setzen uns ein für heimische Tiere und Pflanzen und deren Lebensräume in und um Erlinsbach."


Aktuelle Anlässe

11. Juli 2021

Blütenreiche Waldwege

Was kreucht und fleucht auf unseren Waldwegen? Auf einem gemütlichen Sonntagsspaziergang mit Isabelle Zürcher-Pfander, Felix Kull und Esther Schweizer bestimmen wir Blüten-pflanzen, Tagfalter und Käfer. Neophyten wie kanadische Goldrute und Berufskraut reissen wir aus.

Treffpunkt:  11. Juli 2021, 9:15

Schützenhaus Obererlinsbach (Hohlengraben unterhalb Gugen)

Anmeldung und Kontakt:

Esther Schweizer

079 632 79 93

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Mai bis Oktober 2021                 

Neophytenbekämpfung Grien

Der erste Einsatz hat am 12. Juni stattgefunden. Sechs Personen haben kanadische Goldrute, drüsiges Spring-kraut, japanischen Knöterich und armenische Brombeere entlang des Aareufers ausgerissen und wo nötig ausgegraben. Die Insel war wegen des hohen Wasserstandes nicht erreichbar.

Interessierte dürfen sich jederzeit melden bei Esther Schweizer


! TOP AKTUELL !

Wasserfrösche erobern unser Siedlungsgebiet

Als Gartenbesitzerin erfreue ich mich seit 13 Jahren am bunten Treiben in und an meinem Gartenteich. Nebst Erdkröten, Grasfröschen, Berg- und Fadenmolchen finde ich jedes Jahr auch Larven des Feuersalamanders im Schein der Taschenlampe. Zudem sind zahlreiche Libellen, Wasserläufer, Käfer und andere Insekten regelmässig zu beobachten. Vögel erscheinen regelmässig zum Baden und nachts fangen Fleder-mäuse Mücken über dem Wasser ab.

Nicht schlecht gestaunt und geseufzt habe ich jedoch, als ich vor einigen Tagen zum ersten Mal einen Wasserfrosch an meinem Teich quaken hörte. Vorbei also mit der Harmonie; die zahlreichen lauten Quaker aus dem Bally-Park in Schönenwerd erobern unser Siedlungsgebiet!

Als Amphibienbeauftragte des Kantons Solothurn bin ich nicht gerade glücklich über diese Entwicklung. Die einst einheimi-schen kleinen Wasserfrösche in der Schweiz haben vielerorts mit dem eingewanderten und invasiven Seefrosch hybridisiert (Wasserfroschkomplex) und verdrängen andere einheimische und selten gewordene Amphibienarten. Trotzdem sind und bleiben Wasserfrösche eine geschützte Art. Für viele andere Tierarten, zum Beispiel für den Graureiher und Störche sind sie zudem eine wichtige Nahrungsquelle.

Wasserfrösche quaken laut, nicht gerade lieblich und tun dies bei warmem Wetter tagsüber, abends und nachts. Deshalb machen sie sich im Siedlungsgebiet rasch unbeliebt und strapazieren Schlaf, Nerven und nachbarliche Beziehungen. Wer dies verhindern möchte, kann folgende präventive Massnahmen treffen:

- Entfernen von Seerosen, Schilf und Schlamm

- Wasseroberfläche mit Springbrunnen stören

- Beschatten des Gewässers

- Ufer ruderal gestalten, d.h. keine Sonnenplätze mit Deckung bieten. Auch die Umgebung des Teiches mit Bollensteinen/Kies     ausstatten.

- Im Spätherbst den Wasserspiegel des Weihers absenken, evtl. ganz auspumpen und Schlamm entfernen. So kann die                  Überwinterung der Wasserfrösche im Teich verhindert werden.

 

In auswegslosen Situationen erteilt das Amt für Raumplanung, Abt. Natur und Landschaft, eine kantonale Ausnahme-bewilligung für das Abfangen der Wasserfrösche. Die Bewilligung ist gebührenfrei und gilt für ein Jahr. Eine vorgängige Beratung vor Ort durch die zuständige Amphibienbeauftragte des Kantons ist allerdings Pflicht. Die Eigentümer werden orientiert, wie sie die Frösche abfangen und wo sie freigelassen werden. Der Freilassungsort wird in der Bewilligung verbindlich festgehalten. Die Bewilligungsempfänger haben eine Statistik über die abgefangenen Wasserfrösche zu führen und diese bis Ende des Jahres dem Amt für Raumplanung abzugeben. Nur ausnahmsweise kann eine Amphibienfachperson kostenpflichtig durch den Eigentümer beauftragt werden, die Wasserfrösche aus seinem Teich abzufangen.

Ein Fangaktion ist sehr aufwändig und je nach Grösse des Teiches ist es nicht möglich, alle Tiere einzufangen. Zudem ist davon auszugehen, dass neue Tiere einwandern, sofern der Teich weiterhin für Wasserfrösche attraktiv ist. Präventive Massnahmen lohnen sich also auf jeden Fall!

Esther Schweizer, Amphibienbeauftragte Kt. SO, Vorstandsmitglied NVE

 


Projekt Wendehals 2021 Erzberg/Maienholz

An 5 verschiedenen Morgen wurde die Region Erzberg/Maienholz besucht. Die Beobachtung der Hecken, Wiesen und Reben war sehr interessant. Die Vogelwarte Sempach hat im Gebiet eine Klangatrappe aufgestellt um den Wendehals zu mehr Rufaktivität zu veranlassen.  Leider hat es nicht geholfen und es konnte auch in diesem Jahr kein Wendehals beobachtet werden. Im Gegenlicht wurde ein Grünspecht fast mit dem Wendehals verwechselt. Bei einer Rast an einem Weinpfahl im Sonnenlicht und mit seinem Ruf wurde aber der Irrtum entdeckt. Trotz dieser negativen Erfahrung konnten neben verschiedenen Staren und Meisen ein Turmfalke, Goldammern und zwei Neuntöter beobachtet werden. Wir werden die Hoffnung nicht aufgeben und auch im nächsten Jahr versuchen den Wendehals in unserer Region nachzuweisen.

Aktuell in der Gemeinde / im Kanton

 


 

Die Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) LINNEAUS, 1758

 

Nützling,Schädling oder nur lästig?

 

Abstimmungen 13. Juni 


  • Volksinitiative "Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung"
  • Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide"
  • CO2-Gesetz

Hier können Sie sich informieren:

Wasserkraft in Aarau


Webseite der Eniwa zur Kraftwerkserneuerung und den ökologischen Ausgleichsmassnahmen

  1. Projekt
  2. Pläne, öffentliche Auflagen
  3. Historie
  4. etc.

Aktuelle Beobachtungen




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